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Objektdetails:

Bauvorhaben:

Astrid-Lindgren-Grundschule

Adresse:

Jahnstr. 1-3
63768 Hösbach


Objektplanung:

Ausf. Unternehmen:

Göbig Fußbodenbau GmbH
63871 Heinrichsthal

Baugröße:

500 m²






10.09.2007
Astrid-Lindgren-Grundschule

Ein Estrich, der Schule macht

 

Eigentlich ist Michael Wolf ja gewohnt, dass sich seine Kunden nur lobend über seine Produkte äußern. Im Bayerischen Hösbach war das etwas anders. „Die Kinder hätten sich sicher ein paar Extra-Ferientage gewünscht – aber damit konnten wir leider nicht dienen. Denn dank unseres Calciumsulfatbinders CAB 30 sind die Estrichleger rechtzeitig fertig geworden.“ Die Rede ist von der Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Hösbach – notwendig geworden durch Generationen aufgeweckter Kinder, die über die Flure des Gebäudes in der Jahnstraße getobt sind. Traurige Augen bei den Schülern bedeuten aber in diesem Fall – und sicher nur in diesem! – glückliche Gesichter bei den Verantwortlichen. Reibungslos durch die Sanierung: So soll es sein!

 

Aber auch, wenn die Arbeiten in Hösbach in Sachen Estrich wie nach dem Lehrbuch abliefen – selbstverständlich war das nicht. Wolf: „Bei den Sanierungsarbeiten war nicht nur erheblicher Zeitdruck gegeben. Aus bestimmten Gründen musste der Estrich in diesem Fall auch dicker als üblich ausgeführt werden.“ Ausgerechnet! Auch wenn konventionelle Calciumsulfatestriche in Bayern traditionell eher erdfeucht verlegt werden: Je dicker der Estrich, desto länger die Trockenzeit, da mehr Feuchtigkeit entfernt werden muss. Und da in Bayern zwar vieles beschaulicher abläuft, die Uhren aber genau so schnell gehen wie anders wo, war guter Rat hier teuer. „Die große Frage war: Wie reduzieren wir trotz höherer Estrichstärke die Trocknungszeit auf ein vernünftiges Maß?“ fasst Wolf die Herausforderung zusammen. Der Schulgong wartet schließlich nicht, bis die letzte Schubkarre vom Hof ist.

 

Die Antwort auf diese Frage lag für Michael Wolf natürlich auf der Hand: Ein Estrich auf Basis des Calciumsulfatbinders CAB 30 von LANXESS – dem Estrichproduzenten, dessen Name Wolf gerne jedem Estrichleger auf die Tafel schreibt. Der Vorteil: „Bei diesem Anhydritbinder kann man mit der Zwangstrocknung viel früher beginnen als bei gewöhnlichen Zementestrichen, die in Bayern leider immer noch sehr weit verbreitet sind“, schwört Wolf.  In diesem Fall schalteten die Verlege-Experten der Göbig Fußbodenbau GmbH mit dem Zusatzmittel Meborapid von LANXESS noch den Turbo hinzu: Dieses Pülverchen lässt den Anhydritbinder in Sachen Trockenzeit noch ein paar Gänge zulegen. Vollends den Sack zu machte das Estrich-Team dann mit einem Kondensationstrockner, der die übliche Austrocknungszeit noch mal um 50% reduzierte. Dank LANXESS-Know-how konnte mit der Zwangstrocknung schon nach drei Tagen begonnen werden.

 

Ein Speed-Wunder also in Hösbach? Eigentlich nicht. Denn: „In kommunalen Bauten wie Krankenhäusern und eben Schulen haben sich Calciumsulfatbinder von LANXESS schon oft bewährt“, so Wolf. Hier nutzen Architekten die Tatsache, dass konventionell hergestellter Calciumsulfatestrich mit einem äußerst geringen Schwind- bzw. Quellmaß aufwartet; damit lassen sich auch große Flächen fugenfrei verlegen. „Das gilt auch für Heizestriche“, so Wolf, denn die Erwärmung durch die Fußbodenheizung führt bei Calciumsulfatestrichen nur zu einer geringen Ausdehnung. „Gerade in stark frequentierten öffentlichen Gebäuden bedeuten weniger Fugen aber immer auch: höhere Lebensdauer, denn gerade an Fugen tragen ‚klassische’ Estriche häufig ihre ersten Schäden davon, die sich dann über die Jahre weiter ausweiten“, so der LANXESS-Mann.

 

„Außerdem sind die schwindungsarmen Calciumsulfatestriche bestens verträglich mit besonders robusten Bodenbelägen wie keramischen Fliesen und Naturstein, die ebenfalls nur eine geringe Wärmeausdehnung zeigen. So helfen Calciumsulfatbinder zugleich, die Investitionen in das Gebäude durch eine lange Nutzungsdauer optimal zu bewahren." Soweit es den Boden anbelangt, werden den Schülern der Astrid-Lindgren-Grundschule in Hösbach auch in Zukunft wohl kaum unerwartete freie Tage vergönnt sein.